Großbrand in der Haselhütte fordert Feuerwehrkräfte aus drei Orten – zum Glück nur als Übung | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Sirenen, Rauch und jede Menge Einsatzfahrzeuge sorgten kürzlich für Aufsehen rund um die Haselhütte in Hellenhahn-Schellenberg. Anlass war eine gemeinsame Feuerwehrübung der Feuerwehren aus Hellenhahn, Seck und Irmtraut.

Großbrand in der Haselhütte fordert Feuerwehrkräfte aus drei Orten – zum Glück nur als Übung

Das angenommene Szenario hatte es in sich: In der Haselhütte war ein Brand ausgebrochen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte meldete eine aufgeregte Person vor Ort, dass sich noch vier vermisste Personen im Gebäude befinden würden. Als wäre das nicht schon genug, hatte sich das Feuer aufgrund der anhaltenden Trockenheit bereits auf den angrenzenden Wald ausgebreitet.

Sofort gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung in das stark verrauchte Gebäude vor. Während draußen die Wasserversorgung aufgebaut und die Brandbekämpfung vorbereitet wurde, tasteten sich die Einsatzkräfte durch die verrauchten Räume. Nach kurzer Zeit konnten alle vier vermissten Personen aufgefunden und sicher ins Freie gebracht werden.

Parallel dazu wurde die Ausbreitung des angenommenen Waldbrandes bekämpft. Durch das koordinierte Vorgehen der insgesamt 45 Einsatzkräfte gelang es, sowohl das Gebäude als auch den Wald „zu retten“ – sehr zur Erleichterung der Übungsleitung und vermutlich auch der umliegenden Bäume.

Die Übung zeigte eindrucksvoll die gute Zusammenarbeit der Wehren aus Hellenhahn-Schellenberg, Seck und Irmtraut. Kommunikation, Teamarbeit und das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte funktionierten reibungslos.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung konnten die Einsatzkräfte schließlich aufatmen. Der einzige echte Schaden entstand vermutlich an einigen Litern Schweiß und den Kalorienreserven der Feuerwehrleute.

Die Alterskameraden der Feuerwehr Hellenhahn-Schellenberg sorgten im Anschluss für das leibliche Wohl der Übungsteilnehmer.

Die Verantwortlichen zeigten sich mit dem Übungsverlauf sehr zufrieden. Solche realitätsnahen Übungen seien unverzichtbar, um im Ernstfall schnell und sicher helfen zu können.