Straßensperrungen wegen Amphibienwanderungen | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Besondere Vorsicht, um Helfende und Tiere zu schützen

Straßensperrungen wegen Amphibienwanderungen

Wenn die Temperaturen milder werden, machen sich wieder tausende Molche, Kröten und Frösche auf den Weg zu den Laichgewässern.

In Nächten, in denen massive Wanderungen erwartet werden, sperren deshalb die zuständigen Straßenmeistereien im Westerwaldkreis verschiedene Straßenabschnitte.

Zum Schutz der Tiere, aber auch zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden, dürfen diese zur Zeit der Laichwanderung nicht befahren werden.

Dazu gehören:

• K 54 Stahlhofen am Wiesensee bis Pottum,

• K 133 Vielbach nach Quirnbach,

• (ehemalige) K 78 Obersayn bis Arnshöfen (seit 01.01.2026 abgestuft zur Gemeindestraße).

Entlang von Straßen, die nicht gesperrt werden können, bauen freiwillige Helfer mobile Amphibienzäune auf.

Über Wochen kontrollieren sie mehrmals in der Nacht die aufgestellten Eimer, um die „gefangenen“ Tiere zeitnah über die Straße zum Gewässer zu transportieren. Hierfür gebührt ihnen ein herzlicher Dank.

Alle Verkehrsteilnehmer werden besonders auf diesen Straßen mit Amphibienzäunen um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten:

• K 1 vom Waldspielplatz Steinen bis hinter den Haidenweiherdamm,

• K 2 Waldbereich nördlich des Golfclubs,

• K 51 Seck nach Hellenhahn-Schellenberg,

• K 54 Stahlhofen am Wiesensee nach Hergenroth,

• K 55 Stahlhofen am Wiesensee nach Höhn,

• K 81 Gewerbegebiet Sainscheid bis Abzweig Schönberg,

• K 61 Bölsberg nach Kirburg,

• K 87 Hahn am See nach Elbingen,

• K 114 Kurvenbereich beim ehemaligen Kalterbachstausee,

• K 144 Moschheim nach Leuterod,

• K 161 Heilberscheid zur Anschlussstelle an die L 313 im Gelbachtal,

• L 292 Steinebach an der Wied nach Hachenburg,

• L 304 im Bereich Hofgut Adenroth.

Neben diesen Straßenabschnitten gibt es auch Bereiche, in denen durch Verkehrszeichen auf die Wanderungen hingewiesen wird.

Gekennzeichnete Straßenabschnitte, Straßen durch Waldgebiete, entlang oder in der Nähe von Wasserflächen sollten vorsichtig und mit reduzierter Geschwindigkeit passiert werden.

Quelle: Kreisverwaltung Westerwald